1.412 „unbegleitete minderjährige Ausländer“ (umA) werden derzeit in Sachsen betreut.
Brisant: 500 von ihnen sind „junge Volljährige mit fortwährenden Jugendhilfeleistungen“, wie es im Beamtendeutsch heißt. Das ergab eine Anfrage (Drs. 8/2129) des migrationspolitischen Sprechers der sächsischen AfD-Fraktion, Jonas Dünzel.
Zu den Ergebnissen sagt er:
„Jeder minderjährige Asylbewerber kostet den Freistaat Sachsen ca. 4.000 bis 5.000 Euro im Monat bzw. 50.000 Euro pro Jahr. Das heißt: Die Gesamtkosten für die sogenannten „unbegleiteten minderjährigen Ausländer“ dürften allein in Sachsen bei über 70 Millionen Euro liegen.
Vor diesem Hintergrund ist eine medizinische Altersfeststellung dringend erforderlich. Denn es ist bekannt, dass sich viele Asylbewerber jünger machen, um zusätzliche Leistungen zu erhalten und damit sie nicht abgeschoben werden können.
Zu hinterfragen ist auch, warum so viele junge Volljährige weiterhin Jugendhilfeleistungen erhalten. Der Ausnahmefall scheint hier zur Regel geworden zu sein. Angesichts der immensen Kosten muss die Zahl der Betreuungsfälle jedoch maximal reduziert werden.“
Quelle: afd-fraktion-sachsen.de